Literaturempfehlungen

Das empathische Gehirn
Spiegelneurone als Grundlage menschlicher Kommunikation
2009 - Berlin: Springer Verlag - ISBN 978-3-531-91383-4

Nadia Zaboura

Warum ich fühle, was du fühlst
Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneuronen
2006 - München: Heyne Verlag - ISBN 978-3-453-61501-4

Joachim Bauer

Wie das Gehirn die Seele macht
2017 - Stuttgart: Klett-Cotta Verlag - ISBN 978-3-608-96169-0

Prof. Gerhard Roth

Trauma
Folgen erkennen, überwinden und an ihnen wachsen
2007 - Stuttgart: Trias Verlag - ISBN 978-3-8304-3423-8

Prof. Dr. Luise Reddemann

Trauma heilen
Ein Übungsbuch für Körper und Seele
2012 - Stuttgart: Trias Verlag - ISBN 9783830461715

Prof. Dr. Luise Reddemann

Der verkörperte Schrecken
Traumaspuren im Gehirn, Geist und Körper und wie man sie heilen kann
2019 - Lichtenau: G.P. Probst Verlag - ISBN 978-3944476131

Bessel Van Der Kolk

Trauma und Körper
Ein sensumotorischer orientierter psychotherapeutischer Ansatz
2009 - Paderborn: Junfermann Verlag - ISBN 978-3873877177

Pat Ogden

Trauma
Yoga in der Therapie
2015 - Lichtenau: G.P. Probst Verlag - ISBN 978-3-944476-14-8

David Emerson

Die Seele fühlt von Anfang an
Wie pränatale Erfahrungen unsere Beziehungsfähigkeit prägen
2018 - München Kösel Verlag - ISBN 978-3-466-30676-3

Bettina Alberti

Psychotherapie und Neurobiologie
Neurowissenschaftliche Erkenntnisse
2017 - Stuttgart: Kohlhammer Verlag - ISBN 978-3-17-029972-6

Jürgen Brunner

Frühes Trauma
Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre
2014 - Stuttgart: Klett-Cotta Verlag - ISBN 978-3608891508

Franz Ruppert (Hg.)

Leben mit einer Borderline-Störung
2010 - Stuttgart: Trias Verlag - ISBN 978-3830436812

Dr. phil. Dr. med. Niklewski

Praxisbuch traumasensitives Yoga
Über die heilende Wirkung von Yoga bei komplexen Traumata
2016 - Paderborn: Junfermann Verlag - ISBN 978-3-95571-570-0

Dagmar Herle

Nur Mut
Das kleine Überlebensbuch; Soforthilfe bei Angst, Panik & Co
2012 - München: Kösel Verlag - ISBN 978-3466309450

Dr. med. Claudia Croos-Müller

Frühe Erfahrungen des Kindes
Ergebnisse der pränatalen Psychologie und der Bindungsforschung
2005 - Stuttgart: Kohlhammer Verlag - ISBN 978-3-17-019215

Christian Rittelmeyer

Imaginative Körperpsychotherapie KIP

Dieses psychotherapeutische Verfahren kann eine ergänzende Hilfe neben der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie für schwer somatisch Erkrankungen sein. Diese Methode konnte ich bei Dr. Lösch in Potsdam erlernen.

 

 

 

 

 

 

EMDR (engl. Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

oder zu Deutsch: Desensibilisierung und Neuverarbeitung mit Augenbewegungen. Das zentrale Element der EMDR-Therapie sind die geleitenten Augenbewegungen, auch bilaterale Stimulation genannt. Die geleitenten Augenbewegungen sind mit der REM-Phase im Schlaf vergleichbar. Die Phase des Schlafes, in der die Geschehnisse des Tages verarbeitet werden.

Diese psychotherapeutische Methode ist wissenschaftlich bewiesen und dient zur bifokalen Traumaverarbeitung in acht Schritten nach Shapiro. Diese traumatherapeutische Intervention ist seit 2014 in Deutschland zugelassen. Viele Studien belegen die Wirksamkeit.

Behandelt werden können:

  • Traumatisierungen
  • Phobien
  • Zwänge
  • Ängste
  • Blockierende Verhaltensmuster
  • Chronische Schmerzen

Ich setzte EMDR ebenfalls zur Ressourcenaktivierung ein.

Um Ressourcen bei sich zu finden bedarf es oft genaues Hinfühlen. Hier eine Beispielliste für Fragen an sich selbst:

Wann in meinem leben fühlte ich mich:           geborgen und sicher

                                                                          angenommen

                                                                          glücklich

                                                                          kompetent und stolz

                                                                          erleichtert und befreit

                                                                          dankbar und zufrieden

 

oder die Frage: welche Fähigkeiten würden mir jetzt helfen das Problem zu lösen

 

Unterkategorien

Vorgeburtliche Traumata

Bei frühen Traumatisierungen wird das sich entwickelnde Gehirn mit vielen Reizen überschwemmt. Die Verbindungen zwischen den Nervenzellen reißen ab und somit kommen noch in einigen Nervenzellen Informationen an, können aber nicht gebündelt werden. Es entsteht ein Verlust des zeitlichen Klebstoffes zwischen den Nervenzellen. Es kommt somit zum Zeitachsenverlust. Die nicht traumatischen Erfahrungen werden in den Zellen mit den traumatischen Erinnerungen eingefärbt. In der sensomotorischen Symptomatik liegt dann oft der Hinweis für pränatale oder frühe Traumatisierungen.

Zu den vorgeburtlichen Traumatisierungen können folgende Ereignisse zählen:

Komplikationen in der Schwangerschaft

Seelische Erkrankungen der Mutter

Totgeborener Zwilling

Geburtstraumatisierungen

Sexuelle Misshandlung an der Mutter